Nachfolge aber wie: Rollen als Unternehmer – gemeinsamer Anlass mit Rahn+Bodmer Co.

by Donatus Gruetter

Nachfolge aber wie: Rollen als Unternehmer – gemeinsamer Anlass mit Rahn+Bodmer Co.

by Donatus Gruetter

by Donatus Gruetter

Zürich, Dezember 2019: Am 18. November lud die renommierte Zürcher Privatbank Rahn+Bodmer Co. UnternehmerInnen und Interessierte zum Anlass «Nachfolge aber wie: Rollen als Unternehmer» ein. Drei Beratungs-Partner für die Nachfolge-Situation, darunter auch nextgeneration.world, präsentierten ihre Ansätze anhand konkreter Kunden-Cases.

Die Nachfolgeregelung stellt Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Hierfür gibt es keine Pauschallösung, denn jedes Unternehmen ist anders, was entsprechend individuelle Lösungsansätze fordert. Um diesen Fragen nachzugehen, führte Rahn+Bodmer Co. einen Unternehmeraustausch durch. Die Beratungs-Spezialisten Constellation und A. Vaccani & Partners präsentierten ihre Ansätze. Nextgeneration.world zeigte als dritte Option den Ansatz der Demokratisierung, sprich der Machtübergabe an die Mitarbeitenden. Alle Ansätze wurden anhand konkreter Cases präsentiert – die jeweiligen Unternehmer waren selbst vor Ort, um über ihre Beweggründe, Lösungen, Erfahrungen und Umsetzungen zu sprechen.

Operative Abhängigkeit vom Eigentümer als Kriterium
Die drei präsentierten Ansätze gliederten sich nach dem Grad der Abhängigkeit vom bisherigen Eigentümer: Wie stark dieser bisher operativ tätig war entscheidet darüber, ob in der Nachfolgeregelung ein harter, rascher Übergang ideal sein kann oder ob sanftere Übergänge gefragt sind.

Die Lösung des harten Schnittes vertrat A. Vaccani & Partners. Sie zeigten im Case ihres West-Schweizer Kunden im hochspezialisierten Industrie-Umfeld die Option des Verkaufs an einen Partner, welcher den Werten des Unternehmens in idealerweise entspricht, den «Perfect Match».

Constellation präsentierte eine Private Equity Lösung: In diesem Fall blieb der Unternehmer beteiligt, eine Private Equity Gesellschaft beteiligte sich als Minderheitsaktionär am Unternehmen und sicherte damit Zukunft und Wachstum.

Und schliesslich, als Beispiel für einen sanften Übergang, durfte nextgeneration.world den Case des Zürcher Bau-Projektentwicklers Dany Waldner AG präsentieren. Als Vertreter waren Dany Waldner persönlich und Architekt Beat Müller vor Ort. Waldner und Müller sprachen über die Herausforderungen und Erfolgserlebnisse in der laufenden Transition zur Selbstorganisation.

Unternehmerisches Denken der Mitarbeitenden als Erfolgsfaktor
Bei der Dany Waldner AG zeigte sich: Ein sanfter Übergang eignet sich in diesem Fall für die Nachfolge. Dany Waldner entschied sich, die Firma sämtlichen Mitarbeitenden zu übertragen und damit die Organisation zu demokratisieren. Dany Waldner und Beat Müller hielten im Besonderen fest, dass der Übergang zur Selbstorganisation zu deutlich mehr Unternehmertum bei den Mitarbeitenden führte. Alle Involvierten begannen, sich um das Unternehmen zu kümmern und kreierten damit die idealen Vorsetzung für den Wandel. Dany Waldner gelang es über die seit drei Jahren andauernde Transition, einen Grossteil seiner bisher satten 42 Rollen im Unternehmen an die Mitarbeitenden abzugeben. Und dies mit Erfolg: Zwar zeigte sich, dass viele Mitarbeitende noch in die verschiedenen Rollen hineinwachsen müssen, doch liess sich auch beobachten, dass Funktionen wie die Akquise schon deutlich effizienter waren, als Dany Waldner als einzelne Unternehmerpersönlichkeit an der Spitze.

Die rege genutzte Fragerunde zu Schluss zeigte deutlich: Die neue Denkweise zum Herangehen an die Unternehmensnachfolge ist auf grosse Resonanz gestossen.

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